Das 1. Herringer Fanfaren-Corps, die “Herringer Herolde” wurde Anfang 1980 im Stadtbezirk Hamm 3 (“Herringen”) gegründet. Mühen und Kosten für die Beschaffung der ersten Landsknechttrommeln, Fanfaren und Uniformen wurde durch Eigeninitiative schnell überwunden, so daß sich die “Herolde” am 1. Mai 1980 zum ersten mal der Herringer Bevölkerung präsentieren konnten.
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Schon 1981 wurde für die “Herolde” ein Traum wahr: die erste Schallplatte kam auf den Markt!!! 1982 nahm das Fanfaren-Corps erstmalig an einem nationalen Musikwettbewerb teil. Hier wurde der erste 1. Platz errungen. Mittlerweile zählten die Herolde schon 30 aktive Mitglieder und erweiterten ihren Instrumentenfundus erheblich. Es wurden nun Ventilfanfaren, Ventilposaunen, Mellophone, Cornets und Sousaphone in Es-Dur angeschafft, dadurch entstand ein vollkommen neuer Fanfarensound. Unterstützt wurde diese neue Musikrichtung durch einen variablen Rhytmusblock. Einige Mitglieder entwarfen die ersten Choreographien für eine Showdarbietung. Der bisherige Name der Musikgruppe mußte nun den neuen Gegebenheiten angepasst werden und wurde in die Show- und Brassband “Herringer Herolde”umgewandelt. Die Herolde bereisten in den folgenden Jahren fast die gesamte Bundesrepublik, so z.B. nach Allagen, Bad Grund, Dorsten, Dortmund, Frankfurt, Hagen, Iserlohn, Köln, Oelde, Sassenberg, Unna und vielen anderen Städten. Aber auch in unseren Nachbarländern waren wir gern gesehene Gäste. Einladungen aus Frankreich, Belgien und Österreich wurden dankbar angenommen und mit großen Erfolgen abgeschlossen.Durch die musikalischen Erfolge der vergangenen Jahre, wandelte sich das äußere Erscheinungsbild der Musikband im Laufe der Zeit immer mehr in Richtung eines Drum Corps. Neuere, modernere Musikstücke und Choreographien wurden einstudiert. Aber nicht nur Musik und Show wandelten sich, auch das Instrumentarium wurde erweitert. So wurden für die Rhytmusgruppe (Percussion) Xylophone, Marschbells, Cluster, Power-Cuts und Cymbals (Becken) angeschafft. Die Bläser wechselten ihre Sousaphone gegen Schulterbässe aus, Sopranos und Flügelhörner wurden zum Verstärken des Klangvolumens zusätzlich eingesetzt.
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